Neverending Story mit Brötje Ecotherm Plus WGBK 20E

  • Moin,

    Folgender Verlauf - Alle zündenden (Wortspiel) Ideen sind willkommen.

    Neu eingezogen im Dezember. Die FBH ist träge, wurde nach einigen Tagen aber knackig warm.

    Bei Bauarbeiten wurde eine Katsche ans Rohr im OG gehauen. Durch Einen Fachbetrieb geflickt.

    Danach wurde es nicht mehr richtig warm im EG und OG. In dieser war der Rücklauf immer heißer als der Vorlauf. Wärme kam in den Verteilern an, wurde aber nicht verteilt.

    Wurden in zwei Einsätzen diverse Teile getauscht (System ca 12 Jahre alt, FBH 1986)

    • Wilo Motor Brauchwasser Pumpe
    • Brötje Ersatzpumpe UPM3 Hybrid [2*, Warmwasser und Umwälzung Heizung)
    • Schwerkraftsperre
    • Automatische Entlüfter am Verteiler
    • Magnetitabschneider
    • Sicherheitsventil
    • Weitere Kleinteile

    Danach wurde das System in jedem Kreis einzeln gespült (20.01) und entlüftet. Die Wirkung kam. Träge aber es wurde überall wieder warm.

    Dann das Pech: Bei Arbeiten im Bad wegen eines Wasserschaden wurde im OG eine Katsche ans Rohr gebohrt durch die Trocknungsfirma. Zur Sicherheit wurde auch hier mit einer Muffe abgedichtet. Erneut das OG gespült und entlüftet.

    Resultat: Unten etwas Kühler bei sonst unveränderten Einstellungen (24 Komfort, 20 Reduziert, Heizkurve 1,1). Das OG wurde kontinuierlich Kühler, wenn auch nicht so kühl wie zu Beginn nach dem ersten Schaden. Es kam nichr alles im OG an. Ging über 4-5 Tage.

    Pumpleistung auf IIi erhöht. Führte nur zu kühlem Vorlauf und warmen Rücklauf. System 15 Minuten aus und entlüftet. Daraufhin das EG wieder wärmer, OG kühlt aus.

    Auffällig: schnelle Schwankungen binnen Minuten in der Vorlauf Temperatur von 40 Grad bis 25 Grad. Das System ist viel im Trinkwasser Modus beschäftigt ("Status Trinkwasser"). In dieser Zeit sinken die Zulauf Temperaturen. Weiter auffällig ist regelmäßig der Status "Heizbetrieb eingeschränkt". Auch hier sinken die Vorlauftemperaturen. Das wechselt zum Teil mehrfach, obwohl kein Warmwasser Aufbereitung.

    Im OG kommt kaum noch Wärme an und wird nicht verteilt (Pumpe?).

    Freue mich über jeden kreativen Vorschlag.

  • Das zum Systemtrenner kann ich dir leider nicht zuverlässig sagen. Wenn das Warmwasser nicht aufheizt, geht es kurz auf Kessel Status Heizbetrieb und dann "bereit für HK". Wobei er bei den Temperaturen im OG eigentlich heizen müsste.

    Zum Teil große Schwankungen in der Vorlauftemperatur und auch am Boden, z.T. 1,5 Grad plus oder Minus am gleichen Messpunkt binnen 5 Minuten...

  • Grundlegend müssten wie erstmal herausfinden ob der Brötje WGBK 20E oder die Hydraulik die Probleme verursacht. Wenn du nicht weißt ob ein Systemtrenner verbaut ist, wären ein paar Bilder von der Anlage und der Verteiler der Fußbodenheizung für mich hilfreich. Wenn es möglich ist, schalte mal für einen Tag die Warmwasserfunktion aus und schaue ob sich bei der Erwärmung im OG etwas ändert.

    Wichtig ist auch bei Fußbodenheizung, der Anlage Zeit zu geben nach Veränderungen wegen der Trägheit.

    Grüße Sven

  • Guten Morgen,

    Fehler 133 ist im Grunde eine Brenersrörung und kann viele Ursachen haben. Das reicht von Brenner falsch eingestellt über verschlissenen Elektroden, defekte Gasarmatur bis zu einem Abgasseitig zugesetzten Wärmetauscher. Dies sind nur ein paar Dinge welche ein Grund für den Fehler 133 sein können! Du wirst du einen Fachmann rufen müssen.

    Grüße Sven

  • Guten Abend,

    Eine Kabelverbindung zum Brenner war lose. (woher??). Es wurde eine Wartung gemacht.

    Jetzt läuft sie erstmal.

    Wenn die Meldung wieder kommt, soll nach weiterer Elektronik geschaut werden, inkl. Platine etc.


    Die Fotos der Anlage anbei.

    Viele Grüße

  • Hallo,

    eine Störung nach der Wartung kann schon mal passieren, sollte aber nicht. Wenn da wirklich eine Leitung nicht richtig aufgesteckt war, sollte da auch nichts mehr kommen.

    Wenn du nach wie vor mit der Wärmeverteilung Probleme hast, würde ich dir raten die Verteiler der Fußbodenheizung zu erneuern und einen hydraulischen Abgleich machen zu lassen. Ebenso würde ich über eine Systemtrennung nachdenken, da die Rohre der Fußbodenheizung mit Sicherheit nicht diffusionsdicht sind. Heißt über die Leitung der Fußbodenheizung kommt Sauerstoff in die Anlage, was zu folge hat das in der Anlage eine erhöhte Korrosion stattfindet und auch die Heizkreise verschlammen.

    Das sollte dir dein Heizungsbauer aber auch schon geraten haben.

    Grüße Sven