Liebe Community
Zusammen mit meiner Frau und unserem Neugeborenen haben wir im September eine Eigentumswohnung (Altbau) bezogen. Im Winter fiel auf, dass unser Schlafzimmer (Zimmer 1 im Grundriss) lediglich Temperaturen von 14-15 Grad erreichte, trotz maximal aufgedrehtem Heizungsthermostat. Daher schläft meine Frau mit dem Neugeborenen notgedrungen auf dem Sofa im Schlafzimmer. Richtig schlimm.
Unser Set up: Gastherme Junkers Cerapur ZWB30 + Thermostat Bosch CR100. Heizkörper Typ 22.
Das Thermostat Bosch CR100 befindet sich im Wohnzimmer (siehe Grundriss). Die Wohnung ist schlauchförmig geschnitten und schlecht gedämmt. Das Schlafzimmer hat 3 Außenwände.
Bisher waren drei Heizungsinstallateure der gleichen Firma bei uns:
Durchgeführt wurde laut diesen: Hydraulischer Abgleich, Ventilaustausch des Ventils der Heizung im Schlafzimmer, Erhöhung der Pumpleistung von 2/4 auf 4/4 an der Therme. Da dies zu keiner Verbesserung führte, wurde uns mitgeteilt, dass der Heizkörper zu klein sei und wir einen größeren benötigen würden. Wir blieben skeptisch.
Mit der Hilfe der Bosch/Junkers Service-Hotline stellten wir die Vorlauftemperatur an der Therme von 50 auf 68 Grad und nahmen probehalber den CR100 außer Betrieb. Das Schlafzimmer wurde endlich angenehm warm, allerdings klopften/ratterten die Heizkörper in der Wohnung immer mal wieder, wenn Änderungen am Thermostat erfolgten. Wenn wir das Ventil leicht zu oder auf drehten, ging das Geräusch weg.
Wir stellten die Pumpleistung an der Therme wieder herunter, nahmen den CR100 wieder in Betrieb und änderten im Menü des CR100 die Vorlauftemperatur auf 67 Grad (war vorher begrenzt).
Das Schlafzimmer bleibt mit ca. 16 Grad kalt, die restlichen Räume sind angenehm warm.
Wir haben schon wirklich viel probiert und sind so langsam am Verzweifeln. Hat jemand Ideen/Ratschläge was wir noch ausprobieren können?