Blaubrenner auf G105 montieren

  • Sven 28. August 2026 um 11:41

    Hat den Titel des Themas von „Braubrenner auf G105 montieren“ zu „Blaubrenner auf G105 montieren“ geändert.
  • Hallo Bernd,

    grundsätzlich ist der Einbau eines Buderus Blaubrenners BE 1.1-21 an einem Gusskessel G 105/21-3 machbar, völlig problemlos ist der Umbau im Detail jedoch selten und sollte nur von einem Fachmann durchgeführt werden.

    Was versprichst du dir vom dem Umbau? Ein Weishaupt-Brenner, wahrscheinlich ein WL5, gilt als einer der unkompliziertesten und fehlertolerantesten Gelbbrenner am Markt. Die reine Ölersparnis liegt wahrscheinlich nur bei 3% bis 7%.

    Grüße Sven

  • Hallo Sven,

    danke für die Info. Es geht mir auch nicht um die Ersparnis. Ich habe einen Blaubrenner geerbt und würde ihn gerne nutzen, weil der WL5 doch schon ziemlich klapprig ist. Die Frage wäre nur: "Ist der Brennraum des G 105 dafür geeignet"?

  • Geometrisch vom Durchmesser her ja, von der Tiefe und der Strömungsführung her ist es beim 3-Glieder-Kessel (G 105/21-3) jedoch grenzwertig. Der BE 1.1 hat zwar eine kompakte Flamme, benötigt aber ausreichend Freiraum nach hinten. Berührt die Flamme die kalte Gussrückwand, kühlt diese schlagartig ab. Die Folge sind unvollständige Verbrennung, hohe CO-Werte, Verrußung und Flammabrisse. Das Keramikrohr des BE-Brenners darf keinesfalls in der Isolierung der Kesseltür steckenbleiben, darf aber wegen des kurzen Brennraums auch nicht zu tief hineinragen. Hier muss man präzise vermitteln.

    Du musst auch beachten das ein Blaubrenner deutlich lauter ist. Der Brenner muss entsprechend eingestellt werden. Ohne Messgeräte nicht möglich und sollte in jeden Fall von eine Fachmann durchgeführt werden.

    Der Brenner muss also genau eingepasst und eingestellt werden, dann wird es funktionieren.

    Grüße Sven

  • Vielen Dank,

    das mit dem zu kurzen Brennraum habe ich schon befürchtet und werde weiterhin meinen guten alten Weishaupt am Leben erhalten. Da ich, seit 14 Jahren, mindestens 90 % meiner Heizenergie aus einem Holzvergaserkessel (mit Speicher) beziehe und der Ölkessel nur in Abwesenheitszeiten anspringt (jährlicher Heizölverbrauch ca. 250 l), ist das alte Ölheizsystem von 1989 immer noch eine gute Lösung.

    Noch mal Danke und Gruß

    Bernd