Beiträge von ccx01

    Frohe Weihnachten, Sven,

    vielen Dank für deine Antwort. Mir ist beim Lesen eines Artikels aufgefallen, dass ein Boiler-Modulationssystem wie Broetje am besten läuft, wenn die Flamme ständig an ist, da man so die Leistung senken kann. Die Minimalleistung des Boilers ist 7 kW und die Maximalleistung 22 kW. Für das Haus mit ca. 150 m² ist das Ding etwas überdimensioniert. Meist habe ich die Kessel-Schaltdifferenz und die Max. Ausschaltdifferenz angepasst, und der Kesselzyklus liegt jetzt unter 3 Starts pro Stunde. Mir ist auch aufgefallen, dass sich das Wohnzimmer etwas schneller erwärmt, ich vermute, weil die Heizung länger läuft. Die Pumpen-Minimaldrehzahl macht nicht viel Unterschied. Was mir aber auffällt: Der gemessene dT-Unterschied beträgt 5 K, obwohl im System 10 K konfiguriert ist. Verstehe ich das richtig, dass das daran liegt, dass die Pumpe zu schnell läuft? Die Vorlauftemperatur liegt bei aktuell -0,3 Grad, also 47 Grad, daher bin ich mir nicht sicher, ob bei so niedriger Vorlauftemperatur mit Radiatoren überhaupt ein dT von 10 K möglich ist. Hast du Empfehlungen? Ist ein dT von 5 K auch okay, weil die Rücklauftemperatur immer noch niedrig genug ist, damit der Boiler effektiv kondensieren kann?

    Vielen Dank im Voraus!

    Alex

    Hallo zusammen,

    ich möchte meine Brötje BBK 22D Heizung optimieren. Aktuell taktet das Gerät mit ca. 5 Brennerstarts pro Stunde, was mir deutlich zu hoch erscheint.

    Die Ursache scheint die recht hohe Mindestleistung des BBK 22D (ca. 7 kW laut Einstellung 2444) in Kombination mit sehr eng eingestellten Schaltdifferenzen zu sein. Ich plane nun, die Parameter schrittweise anzupassen, um die Brennerlaufzeit zu verlängern und die Pausen zu vergrößern.

    Ich werde jede Änderung einzeln vornehmen und das System jeweils 24–48 Stunden beobachten. Hier ist der Vergleich meiner aktuellen Werte zu den geplanten Test-Werten:

    BeschreibungAktueller WertGeplanter Test-Wert
    2451Brennermindestpausenzeit300 s900 - 1200 s
    2454Kessel-Schaltdifferenz4.0 °C7.0 °C
    2456Max. Ausschaltdifferenz7.0 °C12.0 °C
    885Pumpen-Minimaldrehzahl36 %55 %

    Meine Fragen dazu:

    1. Sind diese Änderungen für dieses Modell sicher oder könnten sie den Komfort (Warmwasser/Raumwärme) bei sehr kalten Außentemperaturen negativ beeinflussen?
    2. Ist die Anhebung der Pumpendrehzahl (885) auf 55 % ausreichend, um die Mindestlast von ca. 7 kW verlässlich abzutransportieren, oder sollte ich höher gehen?

    Vielen Dank im Voraus!

    Alex

    Hallo Sven,

    Vielen Dank für die Antwort. Ich habe ein bisschen mehr zu dem Thema gelesen und wollte etwas klären. Sind allgemein verfügbare Wärmepumpenradiatoren Gebläsekonvektorennoch irgendwie unterschiedlich? Der Preisunterschied ist auch interessant, zum Beispiel kostet ein Gebläsekonvektorenleicht um die 600 Euro, aber ein Wärmepumpenradiator leicht 1000 Euro. Ich bin einfach neugierig, ob das Staub- und Geräuschproblem bei den Wärmepumpenradiatoren noch dasselbe ist oder ob es am Ende dasselbe bleibt? Und noch eine letzte Frage: Können Gebläsekonvektorenauch Wärme abgeben wie ein normaler Heizkörper, wenn die Ventilatoren aus sind?

    vielen Dank!

    Alex

    Hallo zusammen,

    ich plane gerade, meinen aktuellen Heizkörper (Typ 22) im Wohnzimmer gegen einen Typ 33 auszutauschen. Selbst bei hoher Vorlauftemperatur und ordentlich Durchfluss schafft der jetzige einfach nicht genug – der Raum hat eine Heizlast von etwa 2457 W.

    Langfristig möchte ich das System so auslegen, dass es auch mit sehr niedriger Vorlauftemperatur (z. B. mit einer Wärmepumpe, wenn die Gasheizung mal rausfliegt) gut funktioniert. Ich habe daher einen Typ‑33‑Heizkörper gefunden, 2 Meter breit und 60 cm hoch - ziemlicher Brocken, aber der würde bei 50 °C Vorlauf fast genau die benötigte Leistung bringen.

    Jetzt bin ich aber über diese sogenannten Wärmepumpenheizkörper bzw. Gebläsekonvektoren gestolpert, die bei 40 °C schon rund 3 kW schaffen - und das bei deutlich kleinerer Bauform. Klingt super, aber ich frage mich: Abgesehen vom Lüftergeräusch, gibt’s da irgendwelche Nachteile oder Dinge, auf die man achten sollte, wenn man so ein System einsetzt?

    Hat jemand damit Erfahrungen oder Tipps? Würde mich über euer Feedback freuen!

    Hallo Sven,

    das ist echt komisch. Ich hab’s gerade ausprobiert und ich kann es hören, muss aber die Lautstärke voll aufdrehen, weil es am Anfang ziemlich leise ist. Vielleicht gab’s ein Problem mit dem File-Sharing-Anbieter.

    Ich hab dir jetzt einen neuen Link hochgeladen: https://limewire.com/d/UV5iB#x1e7yNNkvi – kannst du’s dir mal anschauen und mir sagen, ob es bei dir klappt?

    Vielen Dank!

    Alex

    Hallo Sven,

    ich habe jetzt endlich das 3-Wege-Ventil ausgetauscht und seit einer Woche läuft alles problemlos. Es gibt warmes Wasser und die Heizkörper werden nicht mehr warm, wenn das Trinkwasser aufgeheizt wird. Was aber immer noch bleibt, ist dieses laute Klopfen, als würde etwas auf ein Stück Metall schlagen – könnte das ein hydraulischer Stoß sein? Das Geräusch tritt immer dann auf, wenn die Trinkwassererwärmung startet, und das geht jetzt schon seit drei Jahren so. Ich dachte immer, es hängt irgendwie mit dem defekten 3-Wege-Ventil zusammen. Aber nachdem ich es gewechselt habe, ist das Problem mit den Heizkörpern weg, nur das Geräusch ist immer noch da. Ich frage mich langsam, ob das vielleicht einfach normal ist? Oder was könnte deiner Meinung nach sonst so ein Geräusch verursachen, das nur beim Umschalten auf Trinkwasserbetrieb auftritt?

    Vielen Dank!

    Alex

    Hallo,

    Ich muss die Rücklaufverschraubung an einem Heizkörper wechseln. Der Heizkörper hat ein Heimeier Thermostat-Ventilunterteil V-exact II. Ich würde gerne bei Heimeier bleiben, bin mir aber nicht sicher, welchen ich nehmen soll und welche Kriterien wichtig sind.

    Regulux https://www.imi-hydronic.com/de-de/product/regulux
    Regutec https://www.imi-hydronic.com/de-de/product/regutec

    Ein hydraulischer Abgleich ist für die Zukunft geplant und meine Heizungsanlage ist eine Broetje BBK.

    Ich wäre dankbar, wenn mir jemand den Unterschied und die Vorteile der beiden erklären könnte.

    vielen Dank!

    Alex

    Dies ist einer der Gründe, warum ich immer noch nicht von der Idee einer Wärmepumpe überzeugt bin. Unser Haus aus den 90er Jahren verbraucht jedes Jahr 12 kWh Gasenergie. Der Wirkungsgrad der Gastherme liegt bei 0,9, also schätze ich den Energiebedarf des Hauses auf etwa 10800 kWh.

    Bei den derzeitigen Strompreisen ist eine Wärmepumpe nur dann billiger, wenn sie ständig mit einem Wirkungsgrad von 4 oder 5 arbeitet, was selbst für Neubauten sehr unrealistisch erscheint (zumindest habe ich das im Internet gelesen).

    Die einzige Option sind entweder massive energetische Sanierungen oder Solarenergie. Aber dann muss man mindestens 80.000+ investieren. Dieses Geld werde ich zu meinen Lebzeiten nie zurückbekommen.

    Meine Nachbarn auf der anderen Straßenseite haben ein neues Haus mit einer Wärmepumpe von Buderus gebaut. 2 Mal im Jahr ist das Buderus Service Team da, um etwas zu reparieren. Letzten Winter lief die gesamte Heizung auf dem Elektrostab. Dabei wurden ca. 15000 kWh Strom verbraucht.

    Wärmepumpen sind in diesem Land eine Katastrophe und trotzdem zahlt der Staat bis zu 50% davon mit unseren Steuern, was zu unrealistischen Angeboten von Fachfirmen führt.

    Im Moment hoffe ich, dass die Gastherme lange genug lebt, damit ich mich in Zukunft nicht mit dieser Entscheidung auseinandersetzen muss.

    Hallo Sven,

    Danke für die Klarstellung. Wenn für einen Heizkreis eine niedrige Vorlauftemperatur vorgesehen ist, z.B.: 45/40, dann würde in diesem Fall ein FBH im gleichen Kreislauf wie andere Heizkörper keinen Mischer benötigen, richtig?

    vielen Dank!